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Turnierberichte Markus Menzi - Round Robin | 04.03.2015 10:10 Uhr | 97x Gelesen

Bericht zum Zürich-Open vom 28.02.-1.03.2015

60 Spieler standen zum Zürich-Open bereit, um ihre Gruppenspiele bestreiten zu dürfen, und damit die 32 Finalteilnehmer zu bestimmen. Diverse starke Spieler aus dem Ausland waren nebst fast der gesamten Schweizer Elite mit im Feld, so auch der letztjährige französische Finalist Stephane Ochoiski mit Sohn Brian, sowie Faustino Perejon und Sebastien Curtil, aus Deutschland Jürgen Kesseler sowie Wolfgang mit Sohn William Frey, aus Italien Tiziano Guerra und selbst der in Luxemburg wohnhafte Belgier, Rudy Poelmans, war mit von der Partie. Auch Jonny Fulcher liess es sich nicht nehmen, extra aus Genf an diesen Event anzureisen. Das letzte der 3 ‚Vater & Sohn’ Kombinationen machten Stefan und Luis Vetter komplett.

Da die Teilnehmerzahl genau zwölf 5er-Gruppen ergab, wurde nur am Samstag gespielt. Pünktlich um 9.30 Uhr konnten die ersten Partien gestartet werden.
 
Morgengruppen:
 
Murat Ayas setzte sich in seiner Gruppe 1 erwartungsgemäss souverän, mit einem 49er Break und ohne Frameverlust durch. Überraschender Zweiter wurde dort der japanische Newcomer Junya Ogasawara, der sich nur Murat knapp beugen musste! Christian Heid kam ebenfalls als 3. weiter.
 
In Gruppe 2 zeigte sich eine kleinere Überraschung. Zwar gewann der aktuelle CH-Meister Stefan Schneider diese Gruppe, musste aber gegen einen wieder stark spielenden Tomas Faoro einen Frame abgeben. Das gleiche Schicksal ereilte auch Jürgen Kesseler, der gegen Faoro ebenfalls ‚nur’ Unentschieden spielte und gegen Schneider relativ klar verlor. Dank seines 50er Breaks konnte sich Kesseler als Gruppendritter aber dennoch noch für Sonntag qualifizieren, bekam dadurch aber einen deutlich stärkeren Gegner zugeteilt.
 
Roger Schmid hiess der Sieger aus Gruppe 3, der mit dem Poolcue alle seine Spiele gewann. Sein 38er Break wurde das höchste seiner Gruppe. Der Youngster Luis Vetter wurde super 2. und schoss ebenfalls ein Break von 32 Punkten. Auch Bela Gyomlay konnte sich hier als 3. noch für Sonntag empfehlen.
 
Urs Freitag musste hart kämpfen und wurde Gruppensieger, jedoch boten seine beiden letzten Gegner, Sascha Frey und Stefan Vetter starken Widerstand. Stefan Vetter gewann gar noch einen Frame gegen den Urner und wurde Zweiter.
 
Christian Wieser war in Gruppe 5 der einzige, der Frederic Jankowski, dem späteren Gruppensieger  einen Frame abnehmen konnte. Trotzdem sollte ihm dies am Schluss nicht reichen, um sich für die Endspiele zu qualifizieren. Stefan Tschanz und Stefan Hardegger hatten hier etwas dagegen und so schied Christian Wieser, der in allen seinen Frames über 40 Punkte schoss, leider in der Vorrunde aus. Stefan Tschanz wurde 2. und Stefan Hardegger 3.
 
Die engste Morgengruppe war die Gruppe 6. Julian Serradilla zeigte schon im ersten Spiel gegen Aydin Yildiz sein Können und schoss ein schönes 55er Break. Dies sollte jedoch nicht sein höchstes werden, denn gegen Dominik Haug legte er mit einem 56er Break nach, welches auch das höchste Break aller Morgengruppen wurde. Verdientermassen wurde Julian damit auch Gruppensieger, gab aber gegen Raoul Niederreuther und Dominik Haug und beinahe auch noch gegen Urs Pfister einen Frame ab. Zweiter wurde Dominik Haug, auch dank des überraschenden Frameverlustes von Niederreuther gegen Urs Pfister. Aber auch Raoul kam dank seines 27er Breaks als 3. auch noch weiter.
 
 
Abendgruppen:
 
Um den Gruppensieg in der 1. Abendgruppe stritten sich Tom Zimmermann und der Belgier Rudy Poelman. Beide hatten zum Schluss je 8 Punkte auf dem Konto und ihre Direktbegegnung endete unentschieden. Somit musste das höhere Break entscheiden und dieses konnte Tom Zimmermann im allerletzten Frame der Gruppenspiele noch knapp toppen. Sein dort gegen Jannick Kurzen erspieltes 39er gab gegenüber Rudy’s 34er den Ausschlag zum Gruppensieg. Jannick Kurzen schied hier knapp vor Markus Lebong und John Bontjer aus.
 
Jonni Fulcher ist wieder da und zeigte in der ‚Hammergruppe’ allen, wo die Limiten sind. Marvin Losi und Tiziano Guerra, sowie Pascal Seiler und Patrick Müller können alle auch gut Snooker spielen, aber trotzdem gelang es keinem, Jonni ernsthaft zu fordern, am ehesten noch Marvin Losi. Zwar konnte Losi mit seinem 53er Break ein höheres als Jonni schiessen, aber trotzdem wurde er mit 5 Punkten nur Gruppenzweiter, weil er gegen Patrick Müller und Tiziano Guerra ebenfalls einen Frame abgeben musste. Tiziano Guerra wurde in dieser Gruppe nachträglich ebenfalls noch nachgezogen, weil Christian Heid, der sich in Gruppe 1 ebenfalls qualifiziert hätte, für den Sonntag Forfait gegen musste.
 
Vater und Sohn erspielten sich in Gruppe 3+4 den Gruppensieg. Die Franzosen Brian Ochoiski (Gruppe 3) und Stephane Ochoiski (Gruppe 4) wollten nicht vergeben nach Zürich gekommen sein, hatten aber stark zu kämpfen. Brian setzte sich gegen Marcel Müller nur dank des höheren Breaks als Gruppensieger durch, da Brian gegen Armin Rahmati sowie auch gegen Müller selbst nur ein Unentschieden erzwingen konnte. Aber auch Marcel Müller gab einen Frame gegen Rolf Giedemann ab, womit das höchste Vorrundenbreak des Franzosen, ein sehr starkes 65er, den Ausschlag zum Gruppensieg gab. Leider reichte es Rolf Giedemann und auch Armin Rahmati trotz 3 Unentschieden nicht fürs Weiterkommen.
 
Die Gruppe um Stephane Ochoiski hatte es aber ebenfalls in sich. Kevin Wegmann zeigte sich von seiner besten Seite, schoss ein 47er Break und konnte gegen den Franzosen sogar mit 2:0 klar und deutlich gewinnen! Trotzdem hatten Philipp Königs und Rafael Giger etwas gegen den Durchmarsch von Kevin und nahmen ihm je einen Frame ab. Aber eine weitere Überraschung bot wieder einmal Claudia Weber, die in dieser ebenfalls sehr gut besetzten Gruppe den hervorragenden 3. Schlussrang belegen konnte und sich auch dank ihres 23er Breaks ebenfalls auf Sonntag freuen durfte! Beinahe nahm sie im letzten Spiel acuh Stephane Ochoiski noch einen Frame ab, aber die letzte Kugel wollte nicht fallen…
 
Die Vorletzte Gruppe dominierten Faustino Perejon und Umar Shaik. Beide hatten am Schluss 8 Punkte auf dem Konto, aber das höhere Break von Faustino (ein 46er) entschied schliesslich über Platz 1. Den 3. Rang belegte Mohanraj Sivasubramaniam, der mit 7 Punkten und einem schönen 47er Break ebenfalls noch klar weiter kam. Wolfgang Frey zeigte gegen den Gruppensieger zwar ein Duell auf Augenhöhe und holte auch ein Unentschieden, jedoch passte nachher nicht mehr viel zusammen und er musste frühzeitig seine Hoffungen begraben.
 
Dafür kam sein Sohn William Frey in der letzten Abendgruppe weiter. Zwar hatte dort Martin Hasler die Situation im Griff und konnte schon im ersten Spiel gegen den Franzosen Sebastien Curtil, ein erstes Unentschieden abholen. Danach gab es für Hasler jedoch kein Halten mehr und er gewann all seine restlichen Spiele. Der Zweite Gruppenrang musste über einen verkürzten Zusatzframe zwischen Sinan Cetinkaya und William Frey entschieden werden, da beide gleich viele Punkte und kein Break stehen hatten. William gewann dieses Duell knapp und durfte sich auf einen vermeintlich schwächeren Gegner am Sonntag einstellen. Aber auch Sinan vermochte sich mit 7 Punkten noch durchzuringen. Sebastien Curtil lief es an diesem Samstag absolut nicht und so musste er sich leider schon in der Vorrunde aus dem Turnier wieder verabschieden.
 
Somit waren die 32 Qualifizierten bestimmt und der Finaltag konnte kommen. Nachdem die Rangliste anhand des Ranges, der Punkte, sowie der Framedifferenz und des Breaks erstellt worden ist, war auch klar, wer gegen wen zu spielen hatte. Da sich verschiedene starke Spieler in der Vorrunde schwer taten, musste man auch mit einigen Hammerpartien rechnen.
 
1/16 – Finals:
 
Demzufolge traf Marvin Losi auf den jungen Franzosen Brian Ochoiski und musste die Segel gegen ihn tatsächlich schon streichen. Brian’s Vater, Stephane Ochoiski hatte gegen Jürgen Kesseler anzutreten, erfüllte die Aufgabe aber, wie sein Sohn, mit dem gleichen Ergebnis. Etwas mehr Mühe hatte Stefan Schneider gegen Sinan Cetinkaya, jedoch setzte sich Stefan hier mit 2:1 durch. Dasselbe Resultat erreichte auch Umar Shaik gegen Junya Ogasawara, ein erfreuliches, neues Gesicht im Snookersportland  Schweiz. Auch Stefan Tschanz vermochte Faustino Perejon den ersten Frame abzunehmen, danach hatte Faustino jedoch die Partie im Griff. Ähnlich verlief die Partie zwischen Frederic Jankowski und Mohanraj Sivasubramaniam, wobei hier Mohan das Blatt wendete.
Im Jugendduell zwischen Julian Serradilla und William Frey startete Julian wieder mit einem 52er Breakfeuerwerk! Danach drehte William jedoch auf und holte sich die beiden nächsten Frames zum Sieg. Auch Rudy Poelman machte mit Marcel Müller eine kurze Sache und schoss dabei noch ein 44er Break.
Etwas enger ging es zwischen Jonni Fulcher und Tiziano Guerra zu und her. Tiziano, der für Heid nachnominiert wurde und schon in der Gruppenphase gegen Jonni spielte, konnte doch tatsächlich Jonni den einzigen Frame des gesamten Turniers abnehmen. Tolle Leistung für einen tollen Sportsman aus Italien.
 
Die restlichen 1/16-Finalpartien gingen alle mit einem mehr oder weniger erwarteten Resultat aus bis auf eine Partie, die tatsächlich für Überraschungsmoment sorgte. Stefan Hardegger konnte doch tatsächlich sein Spiel gegen Roger Schmid für sich entscheiden. Wie er das gemacht hat, bleibt sein Geheimnis, aber sicher war es nicht unverdient. Und noch etwas sollte aus den 1/16-Finalspielen erwähnt werden… Murat Ayas gewann zwar gegen die einzige sich sehr gut durchschlagende Dame im Feld, Claudia Weber, jedoch schoss er dabei noch ein herrliches 87er Break!
 
1/8 – Finals:
 
Dominik Haug machte Murat Ayas das Leben schwer und jeder Frame war umkämpft. Schliesslich gelang es aber Murat, sein Können durchzusetzen und das Spiel, trotz 32er Break im letzten Frame von Dominik, zu gewinnen.
 
Das zweite 1/8 – Finale wurde zum Familienduell zwischen Brian und Stephane Ochoiski. Es setzte sich die Erfahrung von Stephane durch, nicht zuletzt auch dank eines super Breaks von 72 Punkten, ergänzt mit drei 26er!
 
Tom Zimmermann konnte ebenfalls mit 3:1 gegen Stefan Schneider brillieren. Urs Freitag machte mit Umar Shaik kurzen Prozess und gewann 3:0. Auch Kevin Wegmann hatte mit Stefan Hardegger kein erbarmen und gewann ebenfalls klar mit 3:0, wie auch Mohan Sivasubramaniam gegen William Frey.
 
Martin Hasler setzte sich gegen Faustino Perejon schon etwas stärker zur Wehr, verlor aber dennoch mit 1:3.
 
Das mit Spannung erwartete Duell zwischen Jonni Fulcher und Rudy Poelman wurde zu einer relativ klaren Sache für Jonni, der die Partie scchnell mit 3:0 gewann.
 
¼ - Finals:
 
Erneut kann Jonni Fulcher eine Partie klar und deutlich gewinnen, diesmal trifft es Mohanraj.
Kevin Wegmann zündet erneut eine Rakete und gewinnt gegen Faustino Perejon mit 3:1.
Murat Ayas liegt nach dem Startframe gegen Stephane Ochoiski hinten und gibt dann Gas. Mit Breaks von 44, 40 und 35 gewinnt er die restlichen 3 Frames zum Sieg.
Tom Zimmermann gegen Urs Feitag wird zum Nachmittagsknaller. Nach etwas über 3 Stunden Spielzeit steht es 2:2 und das Spiel wird auf den letzten noch verbleibenden Ball entschieden! Freitag lässt Tom die Schwarze mit einem grösseren Winkel vor der Mitteltasche liegen, aber für Tom kein Problem, Schwarz einzulochen und die Mammutpartie für sich zu entscheiden.
 
½ - Final:
 
Während Jonni Fulcher seine Frames gegen Kevin Wegmann (geleitet von Daniel Holliger) mit Breaks von 27, 40 und nochmals 40 klar für sich entscheidet, ist das andere Halbfinale, geleitet von Marc Stauffiger, etwas ausgeglichener. Murat Ayas gewinnt die beiden Startframes mit Breaks von 43 und 35 ehe Tom Zimmermann zurückschlägt und den 3. Frame holt. Danach wird es nochmals eng und es sieht nach einem Decider aus. Doch Murat kann sich nochmals voll in den 4. Frame reinhängen und sich knapp mit 3:1 durchsetzen.
 
Final:
 
Um 19.30 Uhr kann das Finale zwischen Murat Ayas und Jonni Fulcher gestartet werden. Murat kann zwar ein 24er Break schiessen, jedoch Fulcher’s 44 gibt den Ausschlag zum 1:0. Der Zweite Frame sieht ähnlich aus, ausser dass Jonni diesmal kein nennenswertes Break schiesst. Der 3. Frame wird noch klarer und so gewinnt Jonni Fulcher verdient das Zürich Open 2015. Auch Murat Ayas darf sich freuen, hat er doch sein 87er Break aus den 1/16 – Finals verteidigt und erhält damit noch die Prämie für das höchste Turnierbreak! Herzliche Gratulation!
 
Um 21 Uhr konnte somit das Finale abgeschlossen werden und auch die Zuschauer konnten so noch gut nach Hause fahren.
 
Round Robin Billards bedankt sich bei allen Teilnehmer, Schiedsrichter, Zuschauer und Helfer für diesen erfolgreichen Event, der erneut viel Spass gemacht hat. Wir freuen uns schon aufs nächste Turnier, das Bunny - Masters, welches schon Anfangs April (Ostern) bei uns stattfinden wird. Bis bald
 
Markus Menzi und das Round-Robin Team
 

  Termin - Details

28.02.2015   bis   01.03.2015
ZÜRICH OPEN INT
- Samstag 09:30 Uhr 6x 5er Gruppen  Glattbrugg    
- Samstag 16:00 Uhr 6x 5er Gruppen  Glattbrugg    
- Sonntag 09:00 Uhr 32er K.O. Finalrunde  Glattbrugg      

 
 
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